Pirsch Alternative
Pirsch zieht Umsatz aus deinen Events. Prelumen aus der Zahlung selbst.
Cookiefrei messen, im Browser oder aus deinem Backend, können beide. Pirsch gibt es auch als Lizenz fürs eigene Rechenzentrum, Prelumen als gemanagtes EU-SaaS mit wiederkehrenden Prüfungen und priorisierten Issues.
Starte da, wo du bleiben kannst.
Analytics-Historie lässt sich zwischen Produkten selten sauber mitnehmen. Starte kostenlos mit dem System, in dem die nächste Ebene schon eingebaut ist: Umsatz-Zuordnung und Funnels ebenso wie Audits, Issues und überprüfbare Nachweise, sobald du sie brauchst.
Wahl nach Situation
Cookiefreie Messung, ein leichtes Script, ein aufgeräumtes Dashboard und die Wahl zwischen Erfassung im Browser oder aus dem eigenen Backend – das liefern beide Produkte. Die Entscheidung fällt deshalb an zwei anderen Stellen: wie der Betrieb eingekauft wird und wie viel nach der Messung im selben Produkt weitergeht.
Prelumen Analytics passt besonders, wenn
- Umsatz soll aus der angebundenen Zahlung entstehen und nicht aus einem Wert, den dein Code am Event mitschickt.
- Für Barrierefreiheit, Sicherheit, Datenschutz, SEO/GEO, Content und Carbon sollen feste Prüfintervalle laufen – im selben Account, in dem auch gemessen wird.
- Befunde sollen als priorisierbare Issues mit Incident-Alerts weiterlaufen, statt als Bericht zu enden.
- Ein nativer MCP-Server soll deinen Agenten Traffic, Prüfergebnisse und offene Issues direkt zugänglich machen, ohne Umweg über Exporte.
Pirsch Analytics passt besonders, wenn
- Eine Installation im eigenen Rechenzentrum ist gesetzt und soll über eine kommerzielle Enterprise-Lizenz mit Herstellersupport laufen, nicht als eigenverantwortetes Open-Source-Projekt.
- SAML Single Sign-On ist Pflicht, weil Analytics-Zugänge an die zentrale Identitätsverwaltung deiner Organisation gebunden sind.
- Vertraglich zugesicherter Zugriff auf die Analytics-Rohdaten ist als Beschaffungskriterium gesetzt und muss im Lizenzvertrag stehen.
Fähigkeiten im Vergleich
Cookiefreie Erfassung, ein leichtes Script und ein aufgeräumtes Dashboard sind in beiden Produkten gesetzt, ebenso die Wahl zwischen Browser- und Server-Erfassung. Die Zeilen zeigen, wie der Betrieb bezogen wird und welche Ebenen darüber liegen.
| Themenbereich |
|
|
|---|---|---|
| Betriebsmodell |
Analytics, Umsatz-Zuordnung, Diagnostik und Issue-Flow als eine gemanagte Operations-Schicht in der EU |
Cookiefreie Web-Analytics mit Fokus auf Traffic, Kampagnen und Conversion Goals |
| Integrationsweg |
Client-Script mit wählbarem Messprofil pro Website, serverseitiges API-Tracking über POST /track/{website-uuid}/api mit ip- und user_agent-Übergabe, dazu Pixel-Einbindung |
Client-Script, WordPress-Plugin oder Server-Integration über API und SDKs, offiziell für JavaScript, Go und PHP |
| Umsatz und Conversion |
Umsatz nach Quelle, Seite und Kampagne in Echtzeit, sobald der Zahlungsanbieter verbunden ist; Funnels, Custom Events, Form Friction |
Conversion Goals und Custom Events in allen Tarifen; E-Commerce-Umsatz über selbst gesendete Events und Custom Metrics ab dem Plus-Tarif |
| Privacy-Baseline |
Cookie-freier Standardmodus, Verarbeitung und Hosting in der EU, DNT/GPC standardmäßig respektiert |
Cookiefreie Messung mit Server-Cluster in Deutschland |
| Alltags-Einfachheit |
Aufgeräumtes Analytics-Dashboard als Standardblick, in wenigen Minuten eingerichtet; Prüfergebnisse und Issues haben eigene Navigationspunkte |
Ein aufgeräumtes Analytics-Dashboard mit Filtern, gespeicherten Ansichten und Rollup-Views |
| Diagnoseumfang |
Integrierte Checks für Qualität, Sicherheit, Barrierefreiheit, Privacy, SEO/GEO, Content und Carbon, als Abonnement in festen Intervallen |
Web-Analytics als Produktfokus; Audits für Barrierefreiheit, Sicherheit, Datenschutz oder Carbon sind nicht ausgewiesen |
| Umsetzung nach Insights |
Jeder Befund wird zum Issue mit Incident-Alerts: nach Aufrufen der letzten 30 Tage gewichtet und über alle betroffenen URLs in einem Schritt erledigt oder ignoriert |
Auswertung im Dashboard, dazu E-Mail-Reports sowie Traffic-Spike- und Traffic-Warn-Benachrichtigungen und Webhooks; Folgearbeit im eigenen Prozess |
| KI-Agent-Zugriff |
Nativer MCP-Server über Traffic-, Prüf-, Compliance-, Carbon- und Issue-Daten, auf ausgewählten Tarifen |
Agenten-Anbindung über die REST API; die MCP-Integration ist in der Doku als Community-Projekt ohne Herstellersupport gekennzeichnet |
| API-Oberfläche |
REST API + MCP, auf ausgewählten Tarifen |
REST API in Version 1 und 2, dazu native Webhooks und Script-Proxies |
| Beschaffungsmodell |
Gemanagtes EU-SaaS: Betrieb, Updates und Skalierung liegen beim Anbieter, das Messprofil wählst du pro Website selbst |
SaaS-Tarife, dazu eine kommerzielle Enterprise-Lizenz für On-Premise- oder Managed-Cloud-Installation mit SAML SSO, Rohdatenzugriff, persönlichem Onboarding und dediziertem Support |
| Einstiegskosten |
Kostenloser Einstiegsplan; Upgrade, wenn du mehr brauchst |
Bezahlprodukt mit 30-Tage-Test zum Einstieg |
| Best-Fit-Profil |
Teams, die Traffic, Umsatz, Prüfergebnisse und Folgearbeit an denselben Signalen führen |
Teams, deren Beschaffung eine lizenzierte Installation im eigenen Rechenzentrum mit Herstellersupport vorgibt |
Entscheidungshilfe
An der Messung selbst gibt es wenig zu entscheiden: cookiefrei, in Echtzeit, im Browser oder aus dem Backend – das können beide. Ausschlaggebend sind die Bezugsform des Betriebs und die Frage, ob Umsatz, Prüfungen und Folgearbeit im selben Produkt liegen sollen.
Wähle Prelumen
wenn zur cookiefreien Messung auch Umsatz aus der angebundenen Zahlung, feste Prüfintervalle, priorisierte Issues und ein nativer MCP-Server gehören sollen.
Wähle Pirsch
wenn eine On-Premise-Installation unter kommerzieller Enterprise-Lizenz mit Herstellersupport, SAML SSO und vertraglicher Rohdatenzugriff aus der Beschaffung vorgegeben sind.
Beschaffungsrahmen zuerst klären
wenn cookiefreie Messung feststeht, aber noch offen ist, ob Analytics als SaaS bezogen oder im eigenen Rechenzentrum installiert werden muss.
Häufig gestellte Fragen
- Wie wird bei Prelumen Analytics gemessen, und lässt sich das aus dem eigenen Backend anbinden?
Du hast drei Wege und kannst sie kombinieren. Das Client-Script wird pro Website als Profil gewählt: 1,037 KB gzip im Minimal-Modus, 5,971 KB im Standard-Modus mit Core Web Vitals und Engagement. Serverseitig schickt dein Backend Pageviews und Custom Events per POST an /track/{website-uuid}/api, mit Übergabe von IP-Adresse und User-Agent aus dem Server-Kontext; Custom Events tragen dabei eine event_id für die Deduplication zwischen Browser und Server. Für Identitäten gibt es einen eigenen identify-Endpoint. Wo kein JavaScript laufen kann, bleibt die Pixel-Einbindung. Pirsch deckt dieselbe Bandbreite ab: Client-Script und Server-Integration, dort über offizielle SDKs für JavaScript, Go und PHP, bei Prelumen Analytics über einen dokumentierten HTTP-Aufruf. Der Einbauweg trennt die beiden Produkte also nicht.
- Wie entstehen Umsatzzahlen in den beiden Produkten?
Bei Pirsch über Custom Events, die dein Shop oder Backend selbst sendet: Custom Events und Conversion Goals sind in allen Tarifen enthalten, die Auswertung als Custom Metrics und das E-Commerce-Umsatz-Tracking ab dem Plus-Tarif. Bei Prelumen Analytics liefert der verbundene Zahlungsanbieter die Umsatzzahlen. Der Umsatz kommt dann aus der Zahlung selbst, nicht aus einem Wert, den euer Code mitschickt – zugeordnet nach Quelle, Seite und Kampagne, in Echtzeit, je Besucher nur nach Opt-in pro Website. Funnel-Abbrüche je Stufe, Custom Events und aggregierte Formularreibung über explizite Formular- und Feld-Aliasse ergänzen das Bild.
- Pirsch zeigt Keywords aus der Google Search Console. Gibt es das bei Prelumen Analytics?
Nein. Pirsch bindet die Search Console per OAuth an und zeigt daraus ein Keywords-Panel im Dashboard, das sich auch als Filter nutzen lässt; die Daten kommen dort nicht in Echtzeit. Prelumen Analytics hat keine Search-Console-Anbindung und keine Keyword-Daten. Die SEO-Seite wird über wiederkehrende Checks abgedeckt: On-Page-Qualität, strukturierte Daten, Entitäts-Signale und maschinelle Lesbarkeit, deren Befunde als priorisierbare Issues weiterlaufen. Wenn Keyword-Auswertung im Analytics-Dashboard bei euch zum Alltag gehört, ist das ein klarer Punkt für Pirsch.
- Beide messen ohne Cookies. Wo liegt der Unterschied im Setup?
Pirsch beschreibt seine Wiedererkennung als Hash aus IP-Adresse, User-Agent, Datum und einem Salt pro Website, speichert die IP-Adresse nach eigener Angabe nicht, positioniert die Messung als bannerfrei und hostet auf einem Servercluster in Deutschland. Prelumen Analytics arbeitet im Standardmodus cookiefrei, verarbeitet und hostet in der EU, respektiert DNT/GPC standardmäßig und hält die Sicht auf Personenebene ab Werk aus und pro Website zuschaltbar. Wie das rechtlich ausgeht, entscheiden in beiden Setups die Implementierung und der jeweilige Rechtskontext.
- Was passiert mit unseren Daten, wenn wir von Pirsch wechseln?
Die Auswertungen bleiben in Pirsch; für die letzten zwölf Monate lässt sich dort ein CSV-Export ziehen. Prelumen Analytics zählt ab dem Tag, an dem die Messung live geht, und baut daraus seine eigene Zeitreihe auf – eine Übernahme der Pirsch-Historie gibt es nicht. Beide Systeme eine Weile nebeneinander laufen zu lassen, ist der übliche Weg, um Zahlen abzugleichen und den Umstieg kontrolliert zu fahren.
Cookiefrei zu messen ist der Anfang, nicht das Ergebnis.
Nutze Prelumen Analytics, wenn aus derselben cookiefreien Messung – im Browser, aus dem Backend oder per Pixel – auch Umsatz-Zuordnung, wiederkehrende Prüfungen und priorisierte Issues entstehen sollen.
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